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Systems Engineering für die industrielle Praxis

Systems Engineering für die industrielle Praxis

Wie Unternehmen Ihre Produktentwicklung zukunftssicher gestalten.

Systems Engineering (SE) ist kein neues Phänomen. Es wird bereits seit Jahrzehnten betrieben, bespielsweise beim Zusammenführen verschiedenster Technologien oder bei sicherheitsrelevanten Missionen, die nicht anhand eines Prototypen untersucht werden können. In der Luft- und Raumfahrtindustrie hat SE eine Vorreiterrolle und ist ein etablierter Standard. Es ist in Projekten sowie in der Organisation fest verankert. Ohne die ganzheitliche und systematische Vorgehensweise sowie die konsequente Nutzung von Methoden und Prozessen des Systems Engineering ist eine erfolgreiche Mission unter Schwerelosigkeit und allen Raumfahrteinflüssen als „first time right“ nicht sicherzustellen.

Die vorliegende Studie ist für die GfSE e.V. ein gutes Maß, inwieweit Systems Engineering in den verschiedenen Branchen bekannt ist und sich etabliert hat. Bisher gab es nur durch die Herkunft der Mitglieder und Teilnehmer der GfSE-Konferenz, dem Tag des Systems Engineering (TdSE), eine Indikation über die Verbreitung und den Einsatz von Systems Engineering. Eine nachweisliche Übersicht oder eine Studie basierend auf Interviews fehlten ganz. Somit ist eine Unterstützung der Studie, welche die drei korporativen Mitglieder durchgeführt haben, aus Sicht der GfSE nie in Frage gestellt worden. Im Gegenteil, sie ist die Basis für weitergehende Aktivitäten, mit denen einem breiten Publikum der Nutzen durch die Anwender aufgezeigt werden soll. Systems Engineering ist keine Nische in einzelnen Branchen, sondern kann in der Breite die Industrie bei der Entwicklung von erfolgreichen Produkten unterstützen und ist damit ein Wettbewerbsvorteil für den Entwicklungsstandort Deutschland.

Ausgangslage

Die Erzeugnisse des Maschinenbaus und verwandter Branchen wie der Automobilindustrie oder Medizintechnik durchliefen in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Wandel von mechanisch geprägten hin zu mechatronischen Systemen. Insbesondere die Informations- und Kommunikationstechnik wurde zu einem wesentlichen Innovationstreiber. Das Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Vielmehr werden noch weitere Disziplinen wie z.B. die Künstliche Intelligenz-Forschung dazu beitragen, dass die Systeme immer leistungsfähiger werden. Es zeichnen sich technische Systeme ab, die in ihrer Funktionsweise adaptiv, robust und vorausschauend sind sowie eine hohe Benutzungsfreundlichkeit ausweisen.  Die Entwicklung dieser Systeme kann nicht mehr aus dem Blickwinkel einer einzelnen Fachdisziplin betrachtet werden; die etablierten fachdisziplinorientierten Methodiken stoßen hier an ihre Grenzen, da sie nicht das Zusammenwirken der beteiligten Disziplinen betrachten. Ein Ansatz, der diesem Anspruch gerecht wird, ist das Systems Engineering (SE). 

Gegenstand und Zielsetzung

SE ist nicht neu; es ist seit Jahrzehnten fest in der Luft- und Raumfahrt etabliert und stößt heute in vielen anderen Branchen auf wachsendes Interesse. Allerdings ist das Bild über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und den Nutzen für viele noch unklar. Oftmals werden SE-Methoden als zu abstrakt und generisch sowie wenig praxistauglich eingeschätzt. Ziel der vorliegenden Studie ist daher, ein fundiertes Bild über das Leistungsvermögen von Systems Engineering und den derzeitigen Stand des Einsatzes von SE in der Praxis sowie der Aktivitäten in der Aus- und Weiterbildung zu erhalten. Ferner sind die Barrieren darzustellen, die der Ausschöpfung der Nutzenpotentiale entgegenstehen, und Empfehlungen zu geben, diese zu überwinden. Aus dieser übergeordneten Zielsetzung ergeben sich die in den einzelnen Kapiteln zu beantwortenden Fragen. 

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