angle-double-right-blueangle-double-rightangle-down-regularangle-right-duotoneangle-right-regularangle-up-regularcontact-card-brandsenvelope-solidfacebook-f-brandsfile-pdf-lightglobe-americas-regulargoogle-plus-g-brandsinstagram-brandskununu-brandslinkedin-in-brandsmap-marker-altplay-circleplus-solidrss-brandssearch-regulartwitter-brandsuser-altuserxing-brandsyoutube-brands

Mit Industrie 4.0 zum Unternehmenserfolg

Mit Industrie 4.0 zum Unternehmenserfolg

Integrative Planung von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungssystemen

Wie kein anderes Schlagwort steht Industrie 4.0 für die Bemühungen der deutschen produzierenden Industrie die faszinierenden Chancen der Digitalisierung zu nutzen. So ist Industrie 4.0 schon heute der Nukleus diverser Innovationen. Bei aller Begeisterung für die Technik und die scheinbar unüberschaubaren technologischen Möglichkeiten wird derzeit allerdings noch viel zu wenig die Frage gestellt, wie mit Industrie 4.0 Geld verdient werden kann. Und dort wo sie gestellt wird, sehen sich die Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, ihre etablierten Geschäftsmodelle zu überprüfen und ggf. zu innovieren.

Dies war für uns Motivation für das in dieser Broschüre beschriebene Verbundprojekt. Wir wollten ein Instrumentarium schaffen, das es Unternehmen ermöglicht, Geschäftsmodelle und zugehörige Wertschöpfungssysteme im Kontext der Digitalisierung der industriellen Produktion effizient zu gestalten. Hier können Sie die Broschüre runterladen.

Website des Verbundprojekts GEMINI

Einführung

Die Unternehmen des deutschen Maschinenbaus und verwandter Branchen wie der Elektronikindustrie sind derzeit in vielen Bereichen Technologieführer. Um sich im zunehmenden globalen Wettbewerb langfristig behaupten zu können, müssen sie Wege finden, ihre technologische Spitzenposition in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzumünzen. Geschäftsmodellinnovationen zielen darauf ab, dieser Herausforderung zu begegnen.

Einer der wesentlichen technologischen Treiber ist die Informations- und Kommunikationstechnik. Dies zeigt sich insbesondere in den gemeinhin als intelligent bezeichneten Systemen, die durch die Kombination von lokaler Informationsverarbeitung und globaler Kommunikationsfähigkeit von Produkten und Produktionssystemen entstehen. Durch eingebettete Software werden aus einfachen Teilsystemen intelligente Objekte; sie erledigen selbstständig Aufgaben, lösen Ereignisse aus und kommunizieren über das Internet mit anderen intelligenten Objekten. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von Cyber-Physical Systems (CPS). CPS haben das Potential in zahlreichen Branchen Anwendung zu finden – denken wir in diesem Zusammenhang beispielsweise an das Gesundheitswesen („Smart Health“) oder die Mobilität („Smart Mobility“).

Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 wird der Wandel der industriellen Produktion durch CPS verstanden. Es ist offensichtlich, dass mit dem Paradigma Industrie 4.0 ein grundlegender Wandel der Wertschöpfung für produzierende Unternehmen verbunden ist. Deutschland strebt mit seiner „Dualen Strategie“ im weltweiten Wettlauf um Industrie 4.0 eine Position als Leitmarkt und Leitanbieter an. Die Ausgangslage der deutschen Industrie ist im internationalen Vergleich sehr vielversprechend: Als Stärken gelten die technologische Basis für Industrie 4.0, der gesellschaftliche Stellenwert der Produktion sowie die gute Qualifikation und Ausbildung. Schwächen finden sich allerdings im Bereich der digitalen Infrastruktur sowie der Internettechnologien [1]. Aktuell ist es für die einzelnen Unternehmen schwierig, die faszinierenden Möglichkeiten, aber auch die Risiken von Industrie 4.0 zu überblicken [2], [3], [4]. Insbesondere die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle im Kontext Industrie 4.0 stellt offensichtlich eine Herausforderung dar: Deutsche Unternehmen fokussieren sich heute noch stark auf etablierte Geschäftsmodelle [1]. Für die deutsche produzierende Industrie gilt es ihre international herausragende Ausgangssituation zu nutzen und die Potentiale dieser neuen Form der Industrialisierung durch innovative Geschäftsmodelle zu erschließen. In den folgenden Kapiteln zeigen wir auf, wie dies gelingen kann. Die vorliegende Studie beruht auf den Ergebnissen des Forschungsverbundprojekts GEMINI (Geschäftsmodelle für Industrie 4.0). Das Projekt wurde vom Heinz Nixdorf Institut (Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier) initiiert und geleitet. Es wurde zusammen mit folgenden Partnern durchgeführt: Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik, Sales & Marketing Department (Prof. Dr. Jan Wieseke), Atos IT Solutions and Services, CONTACT Software, SLM Solutions und UNITY. Zusätzlich wurden die Projekte InventAIRy, ReApp und CoCoS aus dem Technologieprogramm „Autonomik für Industrie 4.0“ des BMWi als Anwender eingebunden.

Zum Projekt

Herausgeber

Heinz Nixdorf Institut, Universität Paderborn

Projektkonsortium

Heinz Nixdorf Institut, Universität Paderborn
Ruhr-Universität Bochum, Sales & Marekting Department
Fraunhofer-Institut Entwurfstechnik Mechatronik IEM
Atos IT Solutions and Services GmbH
Contact Software GmbH
SLM Solutions GmbH
UNITY AG

Verfasser

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier
Prof. Dr. rer. pol. habil. Jan Wieseke
M.Sc. Benedikt Echterhoff
M.Sc. Lukas Isenberg
M.Sc. Christian Koldewey
M.Sc. Tobias Mittag
Dipl.-Wirt.-Ing. Marcel Schneider

Mitwirkende (alphabetisch)

Ulrich Ahle, Alexander Albers, Matthias Becker, Sebastian Befeld, Frank Berger, Lukas Eilers, Thomas Gundlach, Ilja Isbrecht, Julia Kipper, Lucas Kirsch, Vanessa Kleemann, Dr. Alexander Krebs, Toni Adam Krol, Frank Lüken, Sarah Mrosek, Felix Alexander Mutz, Dr. Patrick Müller, Fa-ruk Pasic, Tomas Pfänder, Franziska Reichelt, Jannik Reinhold, Pascal Schulz, Dr. Dieter Schwarze, Prof. Dr. Heiko Seif, Markus Specker, Anna Steinig, Annika Tenkhoff, Gudrun Tschirner-Vinke

Weitere Informationen zu Gemini

Ihr UNITY-Ansprechpartner

nach oben

Kontakt
aufnehmen