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Industrielles Klinikmanagement

Effektive Management-Prinzipien übertragen auf aktuelle Heraus- forderungen in Kliniken

Von: Thomas Pfänder und Jörg Fischlein

Viele deutsche Kliniken stehen kurz vor der Schließung. Steigende Kosten und sinkende Erlöse machen ihnen zu schaffen. Mit dem Transfer der Erkenntnisse aus einer Vielzahl von Prozessoptimierungsprojekten in der Fertigungsindustrie, insbesondere aus der Automobilproduktion und dem Flugzeugbau, kann den aktuellen Herausforderungen im Klinikbetrieb und im Klinikmanagement begegnet werden. Die zentralen Instrumente der Prozessoptimierung lassen sich durchaus auch auf Kliniken übertragen.Die Autoren Tomas Pfänder und Jörg Fischlein erläutern in ausführlicher Form, was das Klinikmanagement tun kann und in einzelnen Fällen auch tun muss, um Lücken zu schließen und den Spagat zwischen zwingend erforderlicher Kostenreduktion und der Aufrechterhaltung beziehungsweise Steigerung eines hohen Qualitätsstandards bei der Patientenversorgung zu bewältigen.

Inhalt

  • Strategische Klinikführung
  • Prozessoptimierung
  • Szenario 2015 - Die Klinik der Zukunft
  • Professionelle Umsetzung

Presseinformationen

Mut zur Professionalisierung durch "Industrielles Klinikmanagement"

Kliniken nutzen die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, um ihre eigene wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern, nicht aus. Ursächlich dafür ist vor allem ein Festhalten an hierarchischen und funktionalen Organisations- und Ablaufstrukturen. Um auch in Zukunft die geforderte hohe medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, ist es unerlässlich, dass die Branche sich "industrialisiert" und die Kliniken den Übergang "von der handwerklichen Einzelproduktion" zu einer hocheffizienten "prozessualen Variantenveredelung" schaffen.

In ihrem soeben erschienenen Buch "Industrielles Klinikmanagement" geben die Autoren Tomas Pfänder und Jörg Fischlein, beide erfahrene Managementberater und Experten für Herausforderungen in der Gesundheitswirtschaft, zahlreiche Denkanstöße, wie bewährte "branchenfremde Best Practices"-Vorgehensweisen zur Steigerung der Effektivität, zur Verbesserung der Qualität und zur Senkung des Kostenniveaus im Klinikbetrieb genutzt werden können.

Grundlage der Empfehlungen sind langjährige Erfahrungen und eigene Erkenntnisse der Autoren aus Beratungsprojekten - und hier speziell aus der Anwendung effektiver Managementmethoden - in der Fertigungsindustrie und der Gesundheitswirtschaft. Diese werden transparent und in einem leicht lesbaren, pragmatischen Stil auf die Verhältnisse im Klinikbetrieb projiziert.

Nach einem Einstiegskapitel, in dem die aktuelle Umbruchsituation der deutschen Kliniklandschaft kritisch beleuchtet und beurteilt wird, setzen sich die Autoren detailliert in eigenständigen Kapiteln mit den wesentlichen Schwachstellen und klinikspezifischen Handlungsfeldern auseinander. Als besonders eklatante Schwachstellen mit den größten Produktivitäts- und Qualitätsreserven haben die Autoren die medizinischen, pflegerischen und administrativen Prozesse ausgemacht. Nachholbedarf bestehe aber auch im Bereich der strategischen Unternehmensführung, im Marketing, im Controlling sowie beim klinikübergreifenden Management der Zusammenarbeit mit möglichen Partnern. Für all diese Felder zeigen die Autoren Zusammenhänge auf und geben hilfreiche Hinweise auf Ansatzpunkte und Hebel für nachhaltige Verbesserungen.

Mit Vehemenz treten die Autoren der Einschätzung entgegen, dass es in Deutschland als Folge der verschärften Rahmenbedingungen nahezu zwangsweise zu einem dramatischen Kliniksterben kommen muss. Dieses sei nur dann unausweichlich, sofern die Kliniken in Summe so weiter machten wie bisher. Wer hingegen bereit und offen sei, die eigene Situation kritisch zu hinterfragen, sich von tradierten Strukturen und Verhaltensweisen zu lösen und seinen Klinikbetrieb strategisch prozessorientiert auszurichten, verfüge über genügend Möglichkeiten, die eigene Wettbewerbsfähigkeit auch bei schärferem Gegenwind aufrecht zu erhalten. Die generelle Aussage, dass eine verbesserte Qualität höhere Kosten zur Folge hat, sei meistens falsch. Erhöhte Kosten in der Abwicklung seien Konsequenzen aus mangelnder Qualität im Prozess und spiegeln somit Fehlerfolgekosten wieder.

Die Professionalisierung durch Industrialisierung wird nach Ansicht der Autoren auch vor der Klinikwelt nicht halt machen. Abzusehen sei schon jetzt, dass diejenigen Kliniken, die den Paradigmenwechsel von der funktionalen zur prozessorientierten Klinikorganisation am besten und am schnellsten vollziehen, zu den Gewinnern im zunehmend verschärften Wettbewerb um Patienten und Finanzmittel zählen. Die Verantwortlichen in den Kliniken und Trägergesellschaften werden sich darauf einzustellen haben.

Ansprechpartner

Weitere Mitwirkende

Jörg Fischlein (Partner bei UNITY mit Beratungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Fokus auf Leistungsbringer wie niedergelassene Ärzte, Akutkliniken und Rehakliniken)

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