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Digitalisierung der Produktentstehung

OPPORTUNITY Fakten für Experten und Entscheider

Das aktuelle Geschäftsumfeld der Automobilbranche ist geprägt durch globale technische Trends wie Digitalisierung und Vernetzung. Hinzu kommen sich verändernde Kundenbedürfnisse, die z. B. aus der Urbanisierung und gesellschaftlichen Veränderungen resultieren. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist vor allem die Umstellung auf elektrische Antriebe von großer Bedeutung. In ihrer zeitlichen Parallelität verlangen diese Megatrends der gesamten Branche einen enormen Wandel ab.

Wandel in der Automobilindustrie

Herausforderungen für die Produktentwicklung

Die Megatrends stellen die Automobilindustrie vor gewaltige Herausforderungen. Die erforderliche Summe an Veränderungen bietet jedoch auch die Chance, den Pfad der evolutionären Entwicklung zu verlassen und zumindest Teile des zukünftigen Geschäfts frei von Ballast neu zu gestalten. In der OPPORTUNITY werden die entscheidenden Herausforderungen für die Automobilbranche beschrieben:

  • System-Architektur
  • Safety & Security
  • Speed & Time to Market
  • Durchgängige Datenvernetzung
  • Komplexitätsbeherrschung
  • Datengetriebene Innovation und Entwicklung

Enabler für die Produktentwicklung der Zukunft

Der End-to-End-Prozess – von den antizipierten Markt- und Kundenbedarfen über die Entwicklung bis hin zu Markteintritt, Betrieb und After Sales – hat sich in den vergangenen Jahren bereits deutlich verändert. Der größte Wandel steht allerdings noch bevor. Die Antworten auf die genannten Herausforderungen müssen in neuen Herangehensweisen und Methoden in den Abläufen gefunden werden. Verantwortlichkeiten ändern sich. Organisationen passen sich neuen Gegebenheiten an. Die OPPORTUNITY zeigt Lösungsansätze für eine digitalisierte und modellbasierte Entwicklung in der Automobilindustrie.

Hebel für die Produktentstehung der Zukunft

Model-Based Product Line Engineering (MB-PLE)

Mit MB-PLE Varianz beherrschen und Time to Market verkürzen: Getrieben durch Digitalisierung und Industrie 4.0 entstehen für die OEMs neue Möglichkeiten für effiziente „Mass Customization“. Um eine möglichst kundenzentrierte, individualisierte Lösung anbieten zu können, operieren sie heute mit vielen verschiedenen Varianten. Zwar setzen OEMs auf Allianzen und geteilte Module, um die Kosten zu senken; diese steigern aber auch die vorhandene Komplexität in den Organisationen. Ein Entkommen aus diesem Dilemma verspricht das Model-Based Product Line Engineering.

Digitaler Zwilling

Die Digitalisierung und das Internet der Dinge verlangen nach neuen Konzepten im Rahmen des Product Lifecycle Managements (PLM). Der digitale Zwilling ist dabei das meist diskutierte Konzept und steht für eine digitale Repräsentation eines konkreten physikalischen Systems, wie z. B. einem Fahrzeug. Dieser digitale Zwilling ist mit dem realen System über den gesamten Lebenszyklus verknüpft und ermöglicht es damit, Informationen, die z. B. bei der Nutzung des realen Systems entstehen, in der virtuellen Welt darzustellen und zu nutzen.

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