angle-double-right-blueangle-double-rightangle-down-regularangle-right-duotoneangle-right-regularangle-up-regularcontact-card-brandsenvelope-solidfacebook-f-brandsfile-pdf-lightglobe-americas-regulargoogle-plus-g-brandsinstagram-brandskununu-brandslinkedin-in-brandsmap-marker-altplay-circleplus-solidrss-brandssearch-regulartwitter-brandsuser-altuserxing-brandsyoutube-brands

Wasser fürs Leben!

Brunnenbauprojekt in Malawi

Für uns ist Trinkwasser eine Selbstverständlichkeit, in Malawi entscheidet es über Leben und Tod. Das Lebensmittel Nr. 1 ist in einem der ärmsten Länder der Welt ein Luxusgut. UNITY unterstützt das Brunnenbauprojekt, um in Malawi sauberes Trinkwasser für Waisenkinder zu garantieren.

Malawi liegt im südöstlichen Teil von Afrika mit einer Bevölkerung von 17 Millionen Menschen. Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft. Die Lebenserwartung ist sehr gering. Lange Trockenperioden beeinträchtigen die Ernten extrem. Jährlich verhungern Menschen wegen der schlechten Ernte. Durch die Dürre besonders betroffen sind Mütter sowie deren Kinder, welche nicht ausreichend ernährt werden. Unzureichende Nahrung im frühkindlichen Alter schränkt die körperliche und geistige Entwicklung ein – mehr als 40 Prozent der Kinder in Malawi sind davon betroffen. Bereits seit 1984 lebt die Kommunität der Franziskaner Schwestern aus Salzkotten in Madisi, Malawi. Ehrenamtlich unterhält sie dort eine Grundschule und einen Kindergarten mit ca. 1580 Waisenkindern.

Das verschmutze Wasser erhöht das Infektionsrisiko und fördert Durchfallerkrankungen besonders bei den unterernährten Kindern. Zudem besteht ein akuter Engpass an Elektrizität. Diese wird über den Tag gering rationiert, sodass die Wasserwerke nicht in der Lage sind, das Wasser weit genug zu pumpen. Die Menschen in Madisi leiden besonders stark unter dem Wassernotstand, da die Wassertanks trocken laufen. Da sich die Situation immer weiter verschärft, wurde eine Analyse der in der Umgebung vorhandenen Brunnen gemacht. Das Ergebnis war erschreckend: Für einen Großteil der Kinder ist ein Zugang zu Trinkwasser nicht gewährleistet. Die bestehenden Brunnen fördern verdrecktes und verseuchtes Wasser. Da eine solche Lebenssituation untragbar ist, entschieden sich die Schwestern, selber tätig zu werden und neue Brunnen bohren zu lassen. Diese sollen durch eine professionelle Auslegung langfristig erhalten und an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

Der erste Brunnen ist in 2018 gebohrt worden und es kommt sogar mehr Wasser als erwartet! Das Wasser ist durch den Kies komplett klar, biologische und chemische Untersuchungen garantieren, dass es auch Trinkwasserqualität aufweist. Das gesamte Projekt sieht vor, insgesamt 20 Brunnen an den angrenzenden Dörfern zu installieren.

nach oben

Kontakt
aufnehmen