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KHZG – Das Krankenhauszukunftsgesetz als Chance

zur Anpassung Ihrer Digitalen Agenda!

Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

UNITY ist führender IT-Dienstleister des Krankenhauszukunftsgesetzes!

Wir begleiten Sie auf dem Weg der Digitalen Transformation. Von der Ermittlung Ihres digitalen Reifegrades bis hin zur Ausführung Ihrer förderfähigen Projekte samt Anbieter! UNITY ist Digitalisierungsspezialist seit 25 Jahren. Im Laufe dieser Zeit haben wir in den unterschiedlichsten Projekten branchenübergreifende Erfahrungen, Technologien und Best Practices zur Effizienzsteigerung eingesetzt. Wir verfügen über ein ausgezeichnetes Netzwerk im Ecosystem Gesundheitswesen, von dem unsere Kunden und Partner profitieren.

Zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur von Krankenhäusern, wurde mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) ein Milliarden schweres Investitionsprogramm aufgelegt. Das „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ umfasst ein Volumen von insgesamt ca. 4,3 Milliarden Euro (3 Milliarden aus Bundesmitteln zuzüglich eines 30-prozentigen Anteils von dritter Seite, siehe KHZG). Wir begleiten Sie von der Identifikation der Digitalisierungsideen, zum Fördermittelantrag bis hin zur erfolgreichen Integration.​ Erfahren Sie hier, warum wir der richtige Partner für das Krankenhauszukunftsgesetz sind!

Förderfähige Vorhaben durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Nach § 19 Abs. 1

Das Antragsverfahren analog zum Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Mit der reinen Bedarfsanmeldung und Formularausfüllung ist es nicht getan – folgende Schritte erwarten Sie während des gesamten Antragsverfahrens:

1. Detaillierte Angabe des Vorhabens​

Um Ihre konkreten Förderbedarfe zu ermitteln, ist es notwendig, Ihren Status Quo hinsichtlich der Digitalisierung zu kennen. Nur auf dieser Basis lassen sich ein Zukunftsbild für 2025 aufstellen und damit förderfähige Projekte ableiten.  

2. Prüfung durch IT-Dienstleister​

Geschulte IT-Dienstleister bewerten die „Passfähigkeit“ des Vorhabens zu den Anforderungen. Hierzu arbeiten Sie optimalerweise bereits im Antragsverfahren ​(Schritt 1) mit dem Dienstleister zusammen, um passende Projekte auf Ihr Klinikum zuzuschneiden. ​

3. Bedarfsanmeldung

Die Bedarfsanmeldung erfolgt zum einen über die Antragsformulare des Bundesamts für Soziale Sicherung. Zum anderen müssen Sie zusätzlich detaillierte Angaben zu Ihrem Digitalisierungs- bzw. Modernisierungsvorhaben darstellen und begründen. Um Mehraufwände zu vermeiden, empfehlen wir die Informationen bereits im Antragsverfahren ​(Schritt 1) zu protokollieren und aufzubereiten.​

4. Regelmäßige Nachweise über zweckentsprechende Verwendung ​

Nach Erhalt der Förderung erfolgen regelmäßige Prüfungen über eine zweckentsprechende Verwendung. Länder können Unterlagen einsehen und die Geschäftsräume besichtigen. Zudem sind Nachweise des IT-Dienstleisters über die Einhaltung der Anforderungen nach § 19 Abs. 1 sowie die Einhaltung der Förderrichtlinien zu erbringen. ​

 

Wir unterstützen Sie!

Schon während der Analyse sollten mithilfe eines geschulten IT-Dienstleisters förderfähige Projekte identifiziert und geschnitten werden. Der IT-Dienstleister muss für Sie die „Passfähigkeit“ zwischen Ihren Projekten und den Fördertatbeständen bewerten. UNITY verfügt bereits über mehr als 20 zertifizierte Berater.

 

Sprechen Sie uns an!

Von der Idee zum bewilligten Förderantrag – Krankenhauszukunftsgesetz

Digitale Agenda im Krankenhaus

Erfahren Sie mehr zu den Zusammenhängen zwischen Digitaler Agenda, IT-Strategie, Cyber Security und Organisationsentwicklung.

Digitale Transformation in Ihrem Krankenhaus mit der Digitalen Agenda

Mithilfe der Digitalen Agenda entwickeln Sie Ihren individuellen Weg der Digitalen Transformation in Ihrem Krankenhaus. Mit einem ganzheitlichen Ansatz entwickeln wir gemeinsam Ihr Zukunftsbild, überprüfen Ihren heutigen Reifegrad und können auf dieser Basis konkrete förderfähige Projekte ableiten und mit passenden Lieferanten umsetzen. Entwickeln Sie gemeinsam mit den UNITY-Experten Ihre Digitale Agenda und werden Sie Teil des Krankenhauszukunftsfonds.

 

 

Erfahren Sie mehr zur Digitalen Agenda!

KHZG umsetzen: Technologiedatenbank verschafft Überblick

UNITY-Technologiedatenbank mit über 500 Anwendungsfällen

Kliniken, die ihre Zukunft langfristig sichern wollen, müssen ihre Wertschöpfungsketten optimieren und mit modernen Technologien effizient gestalten. Spätestens mit den Fördermöglichkeiten des Krankenhauszukunftsgesetzes sollte das Thema Digitalisierung konsequent umgesetzt werden. Es ist wichtig, sich von veralteten Technologien, wie dem Faxgerät, der DECT-Telefonie oder konventionellen Schwesternrufsystemen wirklich zu trennen, um keine Parallelwelten aufzubauen.

 

Die UNITY-Technologiedatenbank schafft einen Überblick über aktuelle Technologien und relevante Zukunftstechnologien. Sie kategorisiert Technologien und deren erfolgreiche Anwendungen in Geschäftsprozessen und -modellen. Der Erfolg jedes einzelnen Use Cases kann mit Hilfe der 3+1-Regel vorab geprüft werden. Die Datenbank wird kontinuierlich erweitert und bietet Informationen zu den Technologien selbst (Hardware, Software und Dienstleistungen) sowie zu diversen Technologieanbietern.

Warum UNITY Ihr richtiger Partner ist...

Förderprojekte

25 Jahre Erfahrung in der erfolgreichen Beantragung und Durchführung von Förderprojekten​

Produktneutral

Umfangreiche Datenbank mit Technologien und Anbietern zur sofortigen Verwendung im Projekt​

Themenerfahren

Projekterfahrung bei der Konzeption von Digitalisierungsprojekten mit Themenschwerpunkten des KHZG​

Best Practices

Etablierte Standards für die Anwendungsfälle, Technologien, Lieferanten und die Durchführung von Ausschreibungen​

​Aus einer Hand

Inspirator, Integrator, Transformator der Digitalisierung

Marktkenntnis

Langjährige Erfahrung und belastbares Netzwerk vom Start-up bis zum Technologiekonzern​

Ausgezeichnet

Führend in Digitalisierung ​und Design von IT-Infrastruktur 

Ihr Nutzen

Werden Sie Teil des Krankenhauszukunftsfonds. Wir realisieren Ihre Umsetzung des Krankenhauszukunftgesetzes (KHZG​)!

Sprechen Sie uns an!

Krankenhauszukunftsgesetz und Ecosystem

Krankenhäuser/-Träger

  • Die Krankenhausträger profitieren am meisten vom Krankenhauszukunftsgesetz. Dem Investitionsstau kann in den wesentlichen Themen der Digitalisierung begegnet werden.
  • Zusammen mit UNITY als IT-Dienstleister (siehe KHZG) werden die Förderanträge definiert und bewertet.
  • Eine Digitale Agenda, ein Projektportfolio innovativer Anwendungsfälle sowie eine Roadmap und der ermittelte Reifegrad sorgen für eine hohe Förderwahrscheinlichkeit.

Medizintechnik/Medizinprodukte

  • Die Lösungen der MedTech-Hersteller können sich an den förderfähigen Vorhaben des Krankenhauszukunftsgesetzes orientieren.
  • Die Anbieter stehen in Kontakt mit den Krankenhäusern und IT-Dienstleistern.
  • Die Anbieter bewerben sich mit Ihren Lösungen und Technologien zu förderfähigen Vorhaben.
  • Insbesondere IT-Security-, Kommunikations-, Robotik- und Infrastrukturprojekte sind für Anbieter von Interesse.

Pharma

  • Produzenten, die neben den „klassischen“ pharmazeutischen Produkten auch Software oder Services im Bereich Medikationsmanagement entwickeln, haben ebenfalls Chancen, dass Ihre Vorhaben im Rahmen des Krankenhauszukunftgesetzes gefördert werden.

Software- und Technologieanbieter

  • Die Lösungen der Anbieter können sich an den förderfähigen Vorhaben des Krankenhauszukunftgesetzes orientieren.
  • Die Anbieter stehen in Kontakt mit den Krankenhäusern und den IT-Dienstleistern.
  • Die Anbieter bewerben sich mit Ihren Lösungen und Technologien zu den förderfähigen Vorhaben.
  • Aus Sicht der Anbieter sind insbesondere IT Security-, Kommunikations-, Robotik-, CDS- und Infrastrukturprojekte von Interesse.

Bundesamt für Soziale Sicherung

  • Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) wird als neue Aufgabe nach § 14a Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) Mittel für eine modernere und bessere investive Ausstattung der Krankenhäuser bewilligen.

Das Land

  • Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich die antragstellenden Länder bzw. die zu fördernden Einrichtungen mit mindestens 30 Prozent der förderfähigen Kosten an dem Vorhaben beteiligen. Von dem nach Abzug der Aufwendungen maßgeblichen Förderbetrag kann jedes Land den Anteil beantragen, der sich aus dem Königsteiner Schlüssel mit Stand vom 1. Oktober 2018 ergibt.

FAQ rund um das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)​

  • Krankenhäuser haben keinen Anspruch auf Förderung. Das BAS entscheidet über die Förderung und die entsprechende Bewilligung. Aus diesem Grund haben wir einige der wichtigsten Erfolgsfaktoren identifiziert, die Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit für Fördersummen steigern.  

    Einhaltung der Förderbedingungen nach § 19 Abs. 1 & 2

    Beginnen wir zunächst mit Absatz 1, welcher die förderfähigen Vorhaben aufzeigt. Förderfähige Vorhaben sind übersetzt Ihre Projekte für ein digitalisiertes Krankenhaus in 2025. Diese Projekte lassen sich nicht pauschal für alle Krankenhäuser zusammenfassen. Vielmehr muss jedes Krankenhaus für sich den aktuellen Status Quo hinsichtlich der Digitalisierung bestimmen. Nur auf dieser Basis lassen sich ein Soll-Zustand und die entsprechenden notwendigen Maßnahmen (Projekte/förderfähige Vorhaben) ableiten. Mehr dazu erfahren Sie in der Themenreihe 3 „Wie entwickele ich meine Digitale Agenda 2025“.  

    Absatz 2 des Paragrafen 19 führt die Förderbedingungen auf. Die von Ihnen bestimmten Projekte (oder auch förderfähigen Vorhaben) werden nur gefördert, wenn die nachfolgend dargestellten Förderbedingungen eingehalten werden. WICHTIG hierbei: Berücksichtigen Sie die Förderbedingungen schon frühzeitig beim Zuschnitt Ihrer Projekte, also bei der Ableitung Ihres Soll-Zustandes für Ihr Krankenhaus im Jahr 2025. 

    Einhaltung der förderfähigen Bedingungen nach § 19 Abs. 2. Die Vorhaben werden nur gefördert, wenn...

    Einhaltung der Voraussetzungen gemäß § 14 Abs. 5

    Gleichermaßen wichtig ist die Einhaltung der Voraussetzungen für eine Förderung. Sie als Krankenhaus tangiert insbesondere Punkt Nr. 2. Dieser besagt, dass Sie als Träger – allein oder gemeinsam mit dem zuständigen Land – mindestens 30 % der Fördersumme tragen müssen.

    […] Zudem ist der Träger allein, gemeinsam mit dem zuständigen Land oder dieses allein verpflichtet, mindestens 30 Prozent der Fördersumme im Wege einer Kofinanzierung zu tragen. […]

    Der Eigenanteil galt bereits beim Krankenhausstrukturfonds als große Hürde zur Beantragung von Fördergeldern. Unklar ist heute noch, in welchem Ausmaß die Länder die Kliniken finanziell entlasten. Eine erste Reaktion der Länder zeigt sich am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern, welches den kompletten Anteil von 26 Millionen Euro dazu steuert, um die Krankenhäuser zu entlasten. Ein positives Signal auch für weitere Länder, um die Krankenhäuser größtmöglich zu entlasten.

    Bewertete Passfähigkeit des IT-Dienstleisters

    § 21 Absatz 5 Satz 1 KHSFV sieht vor, dass das BAS ab dem 1. Dezember 2020 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IT-Dienstleistern dazu berechtigt, festzustellen, ob die bei einem Vorhaben vorgesehenen informationstechnischen Maßnahmen die Voraussetzungen für die Gewährung von Fördermitteln erfüllen.

    Anders formuliert entscheiden geschulte IT-Dienstleister mit bei der Überprüfung der „Passfähigkeit“ zwischen Ihren ausgewählten Krankenhaus-Projekten und den Fördertatbeständen. Wählen Sie demnach schon möglichst zur Analyse Ihrer Ausgangssituation einen passenden Dienstleiter aus, der sich gut mit dem KHZG auskennt und frühzeitig Ihre Projekte so schneidet, dass sie förderfähig sind.

    Inhaltliche Tiefe und Ausgestaltung des Fördervorhabens

    Die Bedarfsanmeldung erfolgt zum einen über die Antragsformulare des BAS. Zum anderen müssen Sie zusätzlich detaillierte Angaben zu Ihrem Digitalisierungs- und Modernisierungsvorhaben darstellen und begründen. Es können im Einzelfall weitere Nachweise verlangt werden, wenn dies erforderlich ist, um die Förderungsfähigkeit eines Vorhabens zu prüfen. Hierzu gehören ebenfalls vorab angekündigte Begehungen und zusätzliche Dokumente zur Begründung des Bedarfs.

    Um Mehraufwände zu vermeiden und den Antragsprozess zu beschleunigen, empfehlen wir, die Informationen bereits zu Beginn der Analysephase bis hin zur Ableitung der Projekte zu protokollieren, zu begründen und aufzubereiten.

  • Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten bei Antragstellung des Krankenhauszukunftsfonds

    Mit der reinen Bedarfsanmeldung und Formularausfüllung ist es nicht getan. Diese Schritte erwarten Sie während des gesamten Antragsverfahrens:

    Schon während Analyse sollten mithilfe eines geschulten IT-Dienstleisters förderfähige Projekte identifiziert und geschnitten werden.​ ​Der IT-Dienstleister muss für Sie die „Passfähigkeit“ zwischen Ihren Projekten und den Fördertatbeständen bewerten.

  • 1. Ist-Situation: Wie „digital“ ist das Krankenhaus heute schon?

    Definieren Sie Ihre digitale Ist-Situation als Grundlage für Ihre Digitale Transformation. Identifizieren Sie wertvolle Prozesse und Aktivitäten und zeigen Sie Digitalisierungspotenziale und -risiken auf. ​

    2. Zielbild: Wohin muss sich das Krankenhaus entwickeln?

    Gestalten Sie Ihre individuelle Vision für Ihre Digitale Transformation und leiten sie die relevanten digitalen Handlungsfelder zusammengefasst ab.

    3. Roadmap: Was muss das Krankenhaus für die Transformation tun?

    Die aus den ersten beiden Punkten entstandenen Ergebnisse bilden die Grundlage für Maßnahmen, um Ihr digitales Zielbild zu erreichen. Definieren Sie alle notwendigen digitalen Fähigkeiten für eine erfolgreiche Digitale Transformation.

    4. Umsetzung: Wie wird das Krankenhaus erfolgreich umgesetzt?

    Wählen Sie eine Auswahl von Anbietern aus dem Markt aus, die Ihren Umsetzungsplan unterstützen. Identifizieren Sie Umsetzungshemmer und definieren Sie konkrete Gegenmaßnahmen. Passen Sie Ihre Governance- und Organisationsstruktur an, um eine geordnete Digitale Transformation sicherzustellen.

  • Die 15% (mindestens!) sind auf JEDES zu beantragende Fördervorhaben zu beziehen. Grundsätzlich sind die Fördermittel durch den Krankenhausträger in einer Bedarfsanmeldung durch ein bundeseinheitliches Formular beim zuständigen Land zu beantragen. Dieses prüft dann die Voraussetzungen. Das BAS beauftragt ab dem 01.12.2020 IT-Dienstleister, die feststellen sollen, ob die Vorhaben den IT-Sicherheits-Voraussetzungen für die Gewährung der Fördermittel entsprechen. UNITY hat bereits über 20 zertifizierte Berater (Stand: 15.01.2021).

  • KRITIS-Häuser sind generell durch das Krankenhauszukunftsgesetz abgedeckt, sofern sie nicht nach dem Krankenhausstrukturfonds förderfähig sind (insbesondere bei Verbesserung von IT-Sicherheit) und dadurch doppelte Förderung erhalten würden. 

    Das FAQ des Ministeriums schreibt hierzu: 

    Krankenhäuser, die kritische Infrastrukturen darstellen, sind von den Fördermaßnahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes grundsätzlich erfasst. Speziell für Vorhaben, durch die eine Verbesserung der IT- bzw. Cybersicherheit erreicht werden soll (§ 19 Absatz 1 Satz 1 Nummer 10 KHSFV), gilt jedoch, dass Krankenhäuser, die als kritische Infrastrukturen nach dem Krankenhausstrukturfonds (§ 12a Absatz 1 Satz 4 Nummer KHG in Verbindung mit § 11 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a KHSFV) förderfähig sind, von der Förderung über den Krankenhauszukunftsfonds ausgeschlossen sind. Dadurch soll eine Doppelförderung ausgeschlossen werden. 

    Weiterführende Informationen/Formulare finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für soziale Sicherung.

  • Die Krankenhausträger melden ihren konkreten Förderbedarf, insbesondere unter Angabe des Förderziels und der Fördersumme, bei den Ländern an (Bedarfsanmeldung). Die Länder treffen die Entscheidung, welche Vorhaben gefördert werden sollen und für die ein Antrag beim Bundesamt für Soziale Sicherung gestellt werden soll. Sie können andere Institutionen an der Auswahlentscheidung oder an der Prüfung eines Vorhabens beteiligen. Die Länder können Vorgaben für die Ausgestaltung der Förderanträge der Krankenhausträger festlegen. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Die Länder prüfen die zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel.

    Ab einem gewissen Auftragswert einer Ausschreibung haben öffentliche Auftraggeber das sog. GWB-Vergaberecht anzuwenden, das auf der Umsetzung von entsprechenden Vergaben in EU-Richtlinien beruht. Nach Erreichen der Schwellenwerte müssen Aufträge europaweit ausgeschrieben werden unter Berücksichtigung zwingend anzuwendender Ausschreibungsverfahren und Bekanntmachungsmustern.

    Für Liefer- und Dienstleistungsaufträge im Bereich der sog. „klassischen“ öffentlichen Auftraggeber liegt die Grenze bei 214.000 €, im Bereich der Sektorenauftraggeber bei 428.000 €, für oberste und obere Bundesbehörden und vergleichbare Einrichtungen bei 139.000 € und für Verteidigungs- und Dienstleistungsaufträge bei 428.000 €. 

    § 21 Absatz 5 Satz 1 KHSFV sieht vor, dass das BAS ab dem 1. Dezember 2020 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IT-Dienstleistungsunternehmen dazu berechtigt festzustellen, ob die bei einem Vorhaben vorgesehenen informationstechnischen Maßnahmen die Voraussetzungen für die Gewährung von Fördermitteln erfüllen.

    Hierfür stellt das BAS den IT-Dienstleistungsunternehmen und interessierten Krankenhausträgern nach § 21 Absatz 5 Satz 2 KHSFV eine kostenfreie Schulung auf der Homepage des BAS zur Verfügung.

  • Sofern die Rehaklinik Teil des Krankenhausplans des Landes ist, hat sie einen Anspruch. Private Rehakliniken sind nach aktuellem Stand nicht förderfähig.

  • Ja! Laut § 8 KHG 1 haben Krankenhäuser nach Maßgabe dieses Gesetzes Anspruch auf Förderung, soweit und solange sie in den Krankenhausplan eines Landes und bei Investitionen nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 in das Investitionsprogramm aufgenommen sind.

  • Ja! Bei der Vergabe fördermittelfinanzierter Aufträge hat der Fördermittelempfänger regelmäßig die Vorschriften des Vergaberechts zu beachten und zwar auch dann, wenn er kein öffentlicher Aufraggeber ist. 

  • Grundsätzlich ist es so, dass Hochschulkliniken berechtigt sind, Fördermittel im Rahmen des KHZG zu beantragen. Hier gelten aber folgende Voraussetzungen:

    Entweder: Die Hochschulklinik BETEILIGT sich an einem Vorhaben (eine Kooperation mit einem anderen Haus ist notwendig), darf aber MAXIMAL 10% der nach § 14a ABs. 3 Satz 1 KHG dem Land zustehenden Mittel für Vorhaben verwenden. Hier sind in Kooperation sozusagen alle 11 förderfähigen Vorhaben eingeschlossen.

    Oder: Vorhaben zur Modernisierung der Notaufnahmen von Hochschulkliniken sind förderfähig – unabhänigig einer prozentualen Mittelzuweisung.

Sprechen Sie unsere Experten für das Krankenhauszukunftsgesetz an!

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