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Absicherung der Klinikplanung

Durch Simulation vollständiger Prozessketten

Ärzte und Krankenhäuser müssen bereits heute immer aufwändigere Leistungen wirtschaftlich und in gleichbleibender Qualität sicherstellen. IT-Werkzeuge wie z.B. die Ablaufsimulation, die sich in der Fertigungsindustrie bewährt haben, können dazu beitragen, diese Herausforderungen zu lösen. Denn sie gestatten eine vorausschauende und durchgängige Ablaufplanung mit dem Ziel, Varianten virtuell und kostengünstig überprüfen zu können. Die Visualisierung komplexer Zusammenhänge leistet dabei einen entscheidenden Beitrag, um Planungszeiten zu verkürzen, Ressourcen besser zu nutzen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Die OPPORTUNITY „Absicherung der Klinikplanung durch Simulation vollständiger Prozessketten“ zeigt auf, wie Kliniken dieses Know-how nutzen können, um Gebäude und Behandlungsprozesse effizienter zu gestalten.

Inhalte dieser Opportunity

  • Absicherung der End-to-End Prozessketten mittels Simulation
    • Optimierung der einzelnen Parameter anhand von Simulationen
  • Vernetzung der einzelnen Simulationsmodelle
    • Aufbau der Simulationsmodelle zu Simulationsnetzen
    • Benennung der Anforderungen an die Datenbasis

Einleitung

Seit mehreren Jahren befindet sich das deutsche Gesundheitssystem in der öffentlichen Kritik. Die Fortschritte in der Medizin und Medizintechnik sowie die Personalausgaben führen zu immer höheren Kosten. Parallel dazu stellen die Alterung der Gesellschaft und der Rückgang der Bevölkerungszahlen die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme vor große Herausforderungen. Die Kliniken sind nun gefordert, ihre Leistungen bei gleicher Qualität wirtschaftlich zu erbringen. Etablierte Methoden und der zielorientierte Einsatz der Ablaufsimulation, die seit vielen Jahren erfolgreich in der Fertigungsindustrie eingesetzt werden, können dazu beitragen, diese Herausforderungen zu meistern [Mat2012]. Durch sie ist eine vorausschauende und durchgängige Ablaufplanung innerhalb der Klinik sowie in den vor- und nachgelagerten Prozessketten möglich. Ziel ist die Beantwortung unterschiedlicher Fragestellungen im Rahmen der digitalen Klinikplanung: Wie viele OP-Sä- le, Aufwachraumplätze und Betten auf Normal- und Intensivstationen werden in Zukunft benötigt? Ist die Notfallambulanz auch bei stärkerem Patientenandrang noch ausreichend dimensioniert? Wie kann die Versorgung mit sterilisierten Instrumenten bei steigender Fallzahl und sich ständig ändernden Anforderungen sichergestellt werden?

Die Simulationstechnik hat sich zu einem wirksamen Beratungswerkzeug für die digitale Klinikplanung bei UNITY entwickelt. Zu Beginn wurde der OP-Bereich mit Hilfe der OP-Simulationsprojekte geplant und optimiert. Wegen des großen Erfolgs wurden zunehmend auch weitere Klinikbereiche, wie zum Beispiel die Notaufnahme, Elektivambulanzen und die Sterilgutversorgung, mit Hilfe der Simulationstechnik optimiert. Mittels dieser Technik lässt sich ein Zukunftsmodell der Klinik erstellen, um die zuvor skizzierten Fragestellungen in unterschiedlichen Szenarien zu bewerten und frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Simulationstechnik leistet dabei einen entscheidenden Beitrag, die Planungszeiten von Klinikneubauten oder Erweiterungen zu verkürzen und die bestmögliche Alternative für die Realisierung auszuwählen. So konnten z.B. die Anzahl an durchgeführten OPs bei einem gleichbleibenden Personaleinsatz um 1.900 Fälle gesteigert werden, die Wechselzeiten um 66% reduziert und somit Leerstände mehr als halbiert werden. Resultat waren Mehrgewinne in sechsstelliger Höhe.

Die Autoren

  • Meik Eusterholz

    Geschäftsfeldleiter

    +49 221 789587 880

    E-Mail senden

    Köln

  • Carsten Matysczok

    Senior Experte

    +49 2955 743 272

    E-Mail senden

    Paderborn

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