Unser direkter Draht
zur Wissenschaft

Direkter Draht zur Wissenschaft

Der permanente Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gehört zu den Grundprinzipien von UNITY. Über die enge Verknüpfung mit dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn stellen wir sicher, dass unsere Beratungsleistungen stets auf dem aktuellen Stand der Forschung basieren. Zahlreiche weitere Formen der Zusammenarbeit mit der Wissenschaft liefern wichtige Impulse für die Arbeit mit unseren Kunden. Hier einige Beispiele:

Aktuelle Forschungsprojekte

Spitzencluster it‘s owl

Das Spitzencluster it‘s owl – kurz für „Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen Lippe“ – ist das Markenzeichen des Technologiestandorts OstWestfalenLippe und hat sich im Juli 2012 konstituiert. Ziel ist es, OWL für Maschinenbau, Elektro- und Elektronikindustrie sowie Automobilzulieferindustrie zu einer international sichtbaren Referenzregion auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln sowie Wertschöpfung und Beschäftigung zu sichern. Im Fokus steht dabei der Innovationssprung von der Mechatronik zu Systemen mit inhärenter Teilintelligenz. Beteiligt sind 173 Clusterpartner - 127 Unternehmen, 16 Hochschulen und hochschulnahe Kompetenzzentren sowie 30 wirtschaftsnahe Organisationen. Der Prozess wird geführt von Prof. Dr. Jürgen Gausemeier vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender der UNITY AG.

UNITY ist zum Kernunternehmen des vom BMBF anerkannten Spitzenclusters "it's owl" ernannt worden. Im Rahmen des Clusters engagiert sich UNITY in drei konkreten Projekten:

Nachhaltigkeitsmaßnahme Vorausschau: Ziel ist die Entwicklung einer Datenbank und Plattform, damit Unternehmen wirkungsvoll und effizient Vorausschau betreiben und daraus die erforderlichen Schlüsse für zukünftige Geschäfts-, Produkt- und Technologiestrategien auf dem Gebiet der Intelligenten Technischen Systeme ziehen können.

Nachhaltigkeitsmaßnahme Prävention Produktpiraterie: Ziel ist die Entwicklung eines Verfahrens zum Erkennen von Bedrohungspotenzialen und einer Datenbank mit Schutzmechanismen, beispielsweise versteckte Markierungen und additive Fertigungsverfahren. UNITY ist Konsortialführer des Projekts.

Querschnittsprojekt Systems Engineering: Ziel ist, ein Instrumentarium für die fachdisziplinübergreifende Entwicklung intelligenter Produkte und Produktionssysteme zu erarbeiten.

Weitere Forschungsprojekte, die gezielt von UNITY gefördert werden, sind: ADISTRA (Adaptierbares Instrumentarium für die strategische Produktplanung), TRAFFIS (Test- und Trainingsumgebung für fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme) sowie SMART EM (Domänenübergreifende Simulation von Marktmodellen für eine effektive Elektromobilitätsinfrastruktur).

UNITY bei acatech

Die Akademie der Technikwissenschaften, acatech, berät Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. UNITY ist hier in den Themennetzwerken Produktentwicklung und Produktion, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Mobilität, Logistik, Luft- und Raumfahrtechnik aktiv. Darüber hinaus ist Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier Vizepräsident bei acatech und Dr.-Ing. Frank Thielemann Mitglied im acatech-Senat.

 

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier
Vizepräsident acatech
Vorsitzender Aufsichtsrat UNITY

Stephan Bille
Themennetzwerk Mobilität, Logistik, Luft- und Raumfahrt
Vorstand UNITY

Christoph Plass
Themennetzwerk Informations- und Kommunikationstechnologie
Vorstand UNITY

Dr.-Ing. Frank Thielemann
Mitglied im acatech Senat
Vorstand UNITY 

 

Dr.-Ing. Daniel Steffen
Themennetzwerk Produktentwicklung und Produktion
Partner bei UNITY

Zusammenarbeit mit Universitäten

UNITY arbeitet mit zahlreichen Hochschulen zusammen, darunter die ETH Zürich, HAW Hamburg, HS Osnabrück, Munich Business School, RWTH Aachen, SRH Hochschule Heidelberg, TU Hamburg-Harburg, TU München, Universität Kaiserslautern, Universität Mannheim, Universität Paderborn, TU Braunschweig und die Universität Stuttgart. Wir engagieren uns dort in Form von Vorlesungen, Seminaren, Workshops und gemeinsamen Projekten. Um unser Praxiswissen auch den Führungskräften von morgen zu vermitteln, sind darüber hinaus einige unserer Berater in der Lehre an renommierten Hochschulen als Professoren, Lehrbeauftragte und Dozenten aktiv, darunter:


 
Dr. Sebastian Busse
Manager
TU Braunschweig
 
Prof. Dr. Hans H. Jung
Senior Manager
Munich Business School

  Sven-Olaf Schulze
Senior Experte
HAW Hamburg


  
Prof. Dr. Heiko Seif
Senior Manager
Munich Business School

  Dr.-Ing. Daniel Steffen
Senior Manager
TU Hamburg-Harburg

Prof. Dr. Hans Jung und Prof. Dr. Heiko Seif, beide Senior Manager bei UNITY, schreiben aktiv im Blog der Munich Business School.

Initiative Smart Electronic Factory

UNITY ist seit dem 1. Januar 2016 Teil der Initiative Smart Electronic Factory. Zentrale Zielsetzung des Vereins ist es, mittelstandstaugliche Industrie 4.0 Lösungen in einer realen Produktionsumgebung zu kreieren, zu testen und zu validieren. Dafür wurde eine Informations- und Demonstrationsplattform in einer Elektronikfabrik in Limburg an der Lahn implementiert. UNITY arbeitet hier mit verschiedenen Soft- und Hardware-Herstellern sowie universitären Einrichtungen zusammen, um schließlich Industrie 4.0 Szenarien in der realen Produktion von Unternehmen umzusetzen.

INBENZHAP - Industrie 4.0- Internationaler Benchmark

UNITY hat sich im Forschungsprojekt „Industrie 4.0 – Internationaler Benchmark, Zukunftsoptionen und Handlungsempfehlungen für die Produktionsforschung“ engagiert. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Optionen für die Gestaltung der industriellen Produktion in Deutschland und das strategische Agieren der Leitanbieterindustrie zu erarbeiten. Dazu wurden die Stärken und Schwächen Deutschlands und die Zielpositionen auf Basis konsistenter Zukunftsbilder erarbeitet. Ergebnis des umfangreichen Projekts: In vier alternativen Szenarien für das Jahr 2030 werden mögliche Auswirkungen der Digitalisierung beschrieben. Die Auswertung von 150 Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern zur Umsetzung von Industrie 4.0 in verschiedenen Ländern zeigt, dass regional ganz unterschiedliche Strategien für die vernetzte Zukunft existieren. Darauf aufbauend wurden 44 Handlungsempfehlungen gegeben, um Deutschland neben China und den USA zum Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 zu machen. Eine Broschüre mit den ausführlichen Ergebnissen des Projekts steht auf der acatech Webseite zum Download bereit.

Verbundprojekt GEMINI - Geschäftsmodelle für Industrie 4.0

Für viele Unternehmen ist es schwierig, die faszinierenden Möglichkeiten, aber auch die Risiken von Industrie 4.0 zu überblicken und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Hier setzt das Verbundprojekt GEMINI – Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 – an, in dem sich UNITY engagiert. Ziel des Projekts ist ein Instrumentarium zur Entwicklung und Realisierung von Geschäftsmodellen im Kontext Industrie 4.0. Der dabei verfolgte Ansatz zur Geschäftsmodellentwicklung basiert auf der Verwendung von Geschäftsmodellmustern.

 

INLUMIA – Instrumentarien zur Leistungssteigerung von Unternehmen durch Industrie 4.0

Gerade für KMU ist das Thema Industrie 4.0 unumgänglich. Deswegen plant das Forschungsprojekt „INLUMIA – Instrumentarien zur Leistungssteigerung von Unternehmen durch Industrie 4.0“ sich das Ziel zu setzen, Unternehmen des Maschinenbaus und verwandter Branchen im globalen Wettbewerb mit der Hilfe von Industrie 4.0 nachhaltig zu positionieren. In dem zukünftig geplanten Zusammenschluss aus Forschung und Industrie wird sich UNITY als Industriepartner mit umfangreicher Expertise engagieren. Dabei liegt der Fokus unserer Arbeit auf der Erarbeitung eines Quick Checks Industrie 4.0, der Ableitung eines unternehmensadäquaten Zielreifegrads sowie der Identifikation etablierter Umsetzungsmuster. Das zukünftig entstehende Instrumentarium soll sowohl an die Anwenderunternehmen als auch an unsere Kunden in Beratungsprojekten transferiert werden, womit wir einen nachhaltigen Ergebnistransfer sicherstellen wollen.

Dieses Vorhaben wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. 

Bestimmen Sie Ihre derzeitige Leistungsfähigkeit im Bereich Industrie 4.0 mit dem Industrie 4.0 Quick-Check.