Im Heinz Nixdorf Institut liegen die
Wurzeln von UNITY

Heinz Nixdorf Institut

UNITY wurde 1995 aus dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn gegründet. Initiator war Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Inhaber des Lehrstuhls für Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut.
Das Heinz Nixdorf Institut ist ein Forschungszentrum der Universität Paderborn. Es entstand 1987 aus der Initiative und mit Förderung von Heinz Nixdorf. Seine Intention war es, Forschung und Praxis zusammenzuführen und so wichtige Impulse für eine positive Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu geben. Heute wirken am Heinz Nixdorf Institut sieben Professoren und über 200 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen. Der von Prof. Gausemeier geleitete Arbeitsbereich umfasst folgende Themen:

Strategische Planung und Innovationsmanagement

Im Vordergrund steht die systematische Ermittlung der Anforderungen an die Produkte für die Märkte von morgen und damit verbunden die Planung der entsprechenden Produktionssysteme. Im Prinzip geht es um die Antizipation der Entwicklung von Technologien, Märkten und gesellschaftlichen Umfeldern und das Ziehen von Schlüssen für die Erarbeitung von Technologie-, Produkt- und Geschäftsstrategien. Als zentrale Methode wird die Szenario-Technik eingesetzt.

Entwicklungsmethodik Mechatronik

Darunter fallen die domänenübergreifende Konzipierung und Spezifikation mechatronischer Systeme, Methoden zur Steigerung der Zuverlässigkeit solcher Systeme sowie die Erarbeitung von Entwicklungsleitfäden für Produkte, die neuartige Technologien wie beispielsweise die MID-Technologie (Molded Interconnect Devices) beinhalten. Ergebnisse der Forschungstätigkeiten sind u.a. die unter der Obmannschaft von Professor Gausemeier entstandene VDI-Richtlinie 2206 "Entwicklungsmethodik für mechatronische Systeme" und der "Entwicklungsbenchmark Mechatronik". Letzterer dient dem Ausbau der Kernkompetenz Mechatronik. Ferner ist Professor Gausemeier Sprecher des 2002 eingerichteten Sonderforschungsbereichs 614 "Selbstoptimierende Systeme des Maschinenbaus".

Integrative Produktionssystemplanung

Hier geht es um die Projektierung von Produktionssystemen (synonym Fertigungsplanung, Arbeitsplanung). Im Vordergrund steht die strategisch begründete Konzipierung eines komplexen Fertigungssystems für mechatronische Erzeugnisse, wobei die Aspekte Arbeitsablaufplanung, Arbeitsstättenplanung, Arbeitsmittelplanung und Produktionslogistik im Wechselspiel zu betrachten sind. Dafür haben wir eine Planungssystematik und eine Spezifikationstechnik.

Virtual Reality, Augmented Reality und Simulation

Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sind Schlüsseltechnologien des Virtual Engineering. Sie ermöglichen neue Interaktionsmetaphern für das rechnerunterstützte Entwerfen und Planen. Dabei geht es zum einen darum, technische Systeme zu entwerfen und zu analysieren (Virtual Prototyping und Digitale Fabrik). Zum anderen soll der Zugang der Benutzer zu erklärungsbedürftigen Produkten und komplexen technischen Systemen verbessert werden.

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing.
Jürgen Gausemeier

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+49 5251 60 6267
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Paderborn

KOMMIT e.V.

Zahlreiche UNITY-Mitarbeiter sind Mitglied bei KOMMIT e.V., ein gemeinnütziger Verein von ehemaligen Mitarbeitern und Studenten des Fachgebiets Rechnerintegrierte Produktion des Heinz Nixdorf Instituts.