Klinikabläufe mit Simulationstechniken optimieren, Entscheidung durch Simulation absichern

Die Ausgangssituation
Sowohl stark ansteigende Kosten als auch immer komplexere Organisationsabläufe stellen für viele Kliniken große Herausforderungen dar. Die Lage verschärft sich zusätzlich, da es keine Patentlösung für alle Kliniken zu geben scheint – zu unterschiedlich sind die Organisationsprozesse, zu speziell einzelne Behandlungsabläufe. Dies betrifft besonders die Organisation und Abläufe im Management von Operationen.


Das Problem
Nehmen wir einmal an, dass irgendwo in Deutschland gerade eine Klinik einen umfassenden Veränderungsprozess in der Organisation und in den Abläufen umsetzen will. Damit dort von Anfang an alles reibungslos läuft, hat sich die Klinik-Geschäftsführung die UNITY ins Boot geholt. Die Aufgabe:
Die bestehenden Operationsabläufe für die vorhandenen 10 OP-Säle zu analysieren und zu optimieren.


Die Lösung
Die Fertigungsindustrie hat es vorgemacht: Fabriken planen sie mit einem definierten Output und bilden die dafür erforderlichen Strukturen, Abläufe, Materialversorgung, Mitarbeitereinsatz und Räume komplett über digitale Simulationen ab. Die Patientenfluss-Simulation und die OP-Simulation greifen dieses Prinzip auf und übertragen es in die Klinikwelt. Die UNITY-Berater nehmen dafür sämtliche Schritte und die dafür benötigten Ressourcen aller Prozesse und beteiligter Akteure auf und geben sie in den Computer ein. Das kann vom Chirurgen und seinem Skalpell über die Räumlichkeiten bis hin zur Reinigungskraft und ihren Putzmitteln reichen. Mit der Simulation wird dann eine Art „DIGITALE KLINIK“ computergestützt abgebildet. Mit wenigen Mausklicks können verschiedenste Parameter des Modells abgeändert und somit neu berechnet werden, bis ein optimales Gesamtergebnis für den Entscheidungsprozess zur Verfügung steht. Die Herstellung von Transparenz bezogen auf den Gesamtprozess über die Simulation trägt zu einer sachgerechten Problemlösung zwischen allen Akteuren der Klinik positiv bei. Für die Identifizierung des bestmöglichen Ergebnisses können leicht mehrere 1000 Simulationsabläufe zusammenkommen. Den Fokus verlieren die UNITY-Berater dabei aber nie aus den Augen: Das wichtigste Kriterium aller Simulationen ist immer, ob die vorgeschlagenen Änderungen so auch in der Praxis umsetzbar sind. Von der Analyse der bestehenden Ist-Prozesse bis hin zu den Empfehlungen für optimale Soll-Prozesse dauert solch ein Simulationsprojekt dabei nur wenige Monate. Gerade für den hochkomplexen Bereich „OP“ sind Simulationen gewinnbringend.


Das Ergebnis
Die Klinik kann mit dem Ergebnis der Simulation pro Tag und pro OP-Saal einen Patienten mehr als bisher operieren. Wichtigste Stellschraube im neuen Modell: Die Reduktion der Wechselzeiten zwischen den einzelnen Operationen um bis zu 66 %. Hochgerechnet könnten so Mehreinnahmen von rund neun Millionen Euro pro Jahr realisiert werden. Sobald die aus der Simulation abgeleiteten Maßnahmen greifen, profitieren davon sowohl Personal als auch Patienten: Das Arbeitsklima kann sich - beispielsweise durch den Wegfall von Überstunden - deutlich verbessern.