Presseinformation

Das aktuelle Management-Buch

Mut zur Professionalisierung durch „Industrielles Klinikmanagement“

Wie Kliniken vorhandene Potentiale ausschöpfen können

Kliniken nutzen die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, um ihre eigene wirtschaftliche Situation nach-haltig zu verbessern, nicht aus. Ursächlich dafür ist vor allem ein Festhalten an hierarchischen und funktionalen Organisations- und Ablaufstrukturen. Um auch in Zukunft die geforderte hohe medizini-sche Qualität und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, ist es unerlässlich, dass die Branche sich „in-dustrialisiert“ und die Kliniken den Übergang „von der handwerklichen Einzelproduktion“ zu einer hocheffizienten „prozessualen Variantenveredelung“ schaffen.


In ihrem soeben erschienenen Buch „Industrielles Klinikmanagement“ geben die Autoren Tomas Pfänder und Jörg Fischlein, beide erfahrene Managementberater und Experten für Herausforderungen in der Gesund-heitswirtschaft, zahlreiche Denkanstöße, wie bewährte „branchenfremde Best Practices“-Vorgehensweisen zur Steigerung der Effektivität, zur Verbesserung der Qualität und zur Senkung des Kostenniveaus im Klinik-betrieb genutzt werden können.

Grundlage der Empfehlungen sind langjährige Erfahrungen und eigene Erkenntnisse der Autoren aus Bera-tungsprojekten - und hier speziell aus der Anwendung effektiver Managementmethoden – in der Fertigungs-industrie und der Gesundheitswirtschaft. Diese werden transparent und in einem leicht lesbaren, pragmati-schen Stil auf die Verhältnisse im Klinikbetrieb projiziert.

Nach einem Einstiegskapitel, in dem die aktuelle Umbruchsituation der deutschen Kliniklandschaft kritisch beleuchtet und beurteilt wird, setzen sich die Autoren detailliert in eigenständigen Kapiteln mit den wesentli-chen Schwachstellen und klinikspezifischen Handlungsfeldern auseinander. Als besonders eklatante Schwachstellen mit den größten Produktivitäts- und Qualitätsreserven haben die Autoren die medizinischen, pflegerischen und administrativen Prozesse ausgemacht. Nachholbedarf bestehe aber auch im Bereich der strategischen Unternehmensführung, im Marketing, im Controlling sowie beim klinikübergreifenden Mana-gement der Zusammenarbeit mit möglichen Partnern. Für all diese Felder zeigen die Autoren Zusammen-hänge auf und geben hilfreiche Hinweise auf Ansatzpunkte und Hebel für nachhaltige Verbesserungen.

Mit Vehemenz treten die Autoren der Einschätzung entgegen, dass es in Deutschland als Folge der verschärften Rahmenbedingungen nahezu zwangsweise zu einem dramatischen Kliniksterben kommen muss. Dieses sei nur dann unausweichlich, sofern die Kliniken in Summe so weiter machten wie bisher. Wer hingegen bereit und offen sei, die eigene Situation kritisch zu hinterfragen, sich von tradierten Strukturen und Verhaltensweisen zu lösen und seinen Klinikbetrieb strategisch prozessorientiert auszurichten, verfüge über genügend Möglichkeiten, die eigene Wettbewerbsfähigkeit auch bei schärferem Gegenwind aufrecht zu erhalten. Die generelle Aussage, dass eine verbesserte Qualität höhere Kosten zur Folge hat, sei meistens falsch. Erhöhte Kosten in der Abwicklung seien Konsequenzen aus mangelnder Qualität im Prozess und spiegeln somit Fehlerfolgekosten wider.

Die Professionalisierung durch Industrialisierung wird nach Ansicht der Autoren auch vor der Klinikwelt nicht halt machen. Abzusehen sei schon jetzt, dass diejenigen Kliniken, die den Paradigmenwechsel von der funk-tionalen zur prozessorientierten Klinikorganisation am besten und am schnellsten vollziehen, zu den Gewin-nern im zunehmend verschärften Wettbewerb um Patienten und Finanzmittel zählen. Die Verantwortlichen in den Kliniken und Trägergesellschaften werden sich darauf einzustellen haben.

  Tomas Pfänder / Jörg Fischlein

  Industrielles Klinikmanagement

  Effektive Managementprinzipien übertragen auf
    aktuelle Herausforderungen in Kliniken

    286 Seiten, 77 Abbildungen

    Finanzbuchverlag, München
    August 2008, gebunden

    ISBN: 978-3-89879-330-8 
    Preis: EUR 39,90


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