Referenz Wincor Nixdorf International GmbH - Globale Produktionsnetzwerke
Erfolgreiche Optimierung des Produktionsnetzwerks erfordert Transparenz
Ausgangssituation und Zielsetzung des Projekts
Im Januar 2007 begann die Arbeit der UNITY in dem Projekt zur Optimierung des Produktionsnetzwerks bei Wincor Nixdorf. Rund vier Monate verfolgte Wincor Nixdorf gemeinsam mit der UNITY das Ziel, Auswirkungen von Veränderungen des globalen Produktionsnetzwerks zu ermitteln. Zu diesem Zweck wurde ein Simulationsmodell konzipiert, mit dessen Hilfe nun Entscheidungsalternativen fundiert berechnet werden können.

„Gemeinsam mit der UNITY konnten wir die Optimierung unseres globalen Produktionsnetzwerkes entscheidend weiterentwickeln. Es ist uns gelungen, Transparenz über Auswirkungen alternativer Produktionsnetzwerke zu schaffen. Fundierte Entscheidungen führen zu ausschlaggebenden Vorteilen im Wettbewerb.“
Dr. Bernard Motzko, Vice President Logistics & Production
Aufgaben der UNITY
Die Hauptaufgabe der UNITY war die konzeptionelle Entwicklung des mathematischen Modells, mit dem die Auswirkungen von Änderungen des Produktionsnetzwerks berechnet werden können. Dieses Modell berücksichtigt die realistischen Bedingungen bei gleichzeitiger Handhabbarkeit. Neben der Formulierung des Modells bestand die Herausforderung in der Beschaffung und Verarbeitung aller notwendigen Daten.
Kundennutzen
Für Wincor Nixdorf ergeben sich erhebliche Vorteile, indem beispielsweise verschiedene Standortkombinationen und Belieferungsstrategien (bspw. lieferzeit- oder kostenminimale Belieferung) ausgewählt und direkt miteinander verglichen werden können. Durch ein mathematisches Verfahren kann aus einer Vielzahl von Möglichkeiten das Optimum berechnet werden. Heute können ausgewählte Fragestellungen wie „Welches Produktionsnetzwerk minimiert die Kosten der gesamten Supply Chain unter Einhaltung einer zweiwöchigen Lieferzeit?“ bei Wincor Nixdorf präzise und fundiert beantwortet werden. Bereits innerhalb des Projekts konnte das Simulationsmodell für eine bestehende Problemstellung zur Entscheidungsunterstützung eingesetzt werden. So erfolgten erste konkrete Handlungsempfehlungen für die Organisation des globalen Produktionsnetzwerks. Das Simulationsmodell berücksichtigt sämtliche Kosten der Supply Chain. Ausgleichende Effekte zwischen Beschaffungs-, Produktions- und Absatzkosten werden ebenso bedacht. Weiterhinist auch die Performance der Logistik ein wesentlicher Bestandteil des Modells. Dabei steht die Einhaltung von Lieferzeiten für verschiedene Regionen der Welt im Vordergrund. Durch die Kombination von Kosten- und Logistikaspekten lässt sich ein ganzheitliches Bild über das Produktionsnetzwerk darstellen.
Die Wincor Nixdorf Gruppe
Wincor Nixdorf ist einer der weltweit führenden Komplettanbieter von IT-Lösungen und -Services für Retailbanken und Handelsunternehmen mit dem Kerngeschäft in der Neugestaltung und Automatisierung von Filialprozessen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Paderborn, Deutschland. Weltweit ist Wincor Nixdorf in mehr als 90 Ländern präsent, davon in 36 mit eigenen Tochtergesellschaften. Entstanden im Zuge einer Ausgliederung aus dem Siemens-Konzern, wurde das Unternehmen im Jahr 1999 von Private-Equity-Eigentümern übernommen, die es zusammen mit dem Management im Jahr 2004 erfolgreich an die Börse brachten. Mit einem Jahresumsatz von 2,15 Mrd. € und rund 8 400 Mitarbeitern weltweit gilt Wincor Nixdorf im Jahr 2007 in Europa als die Nummer eins bei programmierbaren elektronischen Kassensystemen (EPOS) und als die Nummer zwei bei Geldautomaten. Weltweit liegt das Unternehmen in diesen Bereichen auf Platz drei.
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