Referenz SRH Kliniken GmbH - OP-Simulation

Behandlungsqualität und Wirtschaftlichkeit steigern: ganz im Sinne der Mitarbeiter und Patienten

Ausgangssituation und Ziele des Projekts
Idyllisch gelegen im Stadtwald von Gera, stellt das SRH Wald-Klinikum Gera die Weichen auf Zukunft: Eine Generalsanierung mit einem Volumen von 160 Mio. € macht das Klinikum zu einem der modernsten Krankenhaus-Neubauten in Thüringen. Die genaue Dimensionierung und Anordnung der Räume bestimmen dabei sowohl die späteren Betriebskosten als auch die Investitionskosten. Deshalb müssen in der frühen Planungsphase diese Festlegungen fundiert und abgesichert getroffen werden. Zur reibungslosen Inbetriebnahme der neuen Gebäude sind abgestimmte und eindeutige Abläufe essenziell. Räumlichkeiten und Mitarbeitereinsatz müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um Qualitäts- und Produktivitätssteigerungen zu erzielen.

„Als innovativer Gesundheitsanbieter stehen wir jeden Tag vor der Herausforderung, unseren Patienten und ihrer Gesundheit zu dienen, darüber hinaus gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Die Prozessoptimierung im OP-Bereich ermöglicht es uns, mehr Operationen pro Jahr durchzuführen, weil wir Wartezeiten und Redundanzen abgebaut und unsere Abläufe harmonisiert haben. Damit steigern wir die Behandlungsqualität für unsere Patienten und sind in der Lage, sie schneller und besser zu versorgen. So stellen wir uns Verbesserungen vor!“

Prof. Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender SRH Holding

 

Aufgaben der UNITY

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Klinikums haben die Berater der UNITY im Rahmen einer Prozessanalyse verschiedene für den OP-Ablauf relevante Potenzialfelder identifiziert und bewertet. Mit einem computergestützten Simulationsmodell bildete die UNITY die Räumlichkeiten des Klinikums ab, fügte die Abläufe und Echtdaten hinzu und machte die Auswirkungen einzelner Veränderungen in den Potenzialfeldern sowohl sicht- als auch messbar. Besonderes Augenmerk lag auf der Planung der Operationen und auf der Auslastung der OP-Säle und -Mitarbeiter. Die Nachbildung des komplexen Ablaufs mit Hilfe des Simulationsmodells ermöglicht es, alle organisatorischen Schritte und Maßnahmen des Prozesses wie Stellschrauben zu verändern und im Hinblick auf die Zielsetzung immer wieder neu anzupassen. Mit dem hieraus abgeleiteten umfassenden Maßnahmenkatalog ist das SRH Wald-Klinikum Gera in der Lage, die Ziele zu erreichen und selbst zu kontrollieren.

Kundennutzen

Im SRH Wald-Klinikum Gera wurden die Ergebnisse des Projekts bereits umgesetzt: Der pünktliche Beginn am Morgen, ein flexibleres Schichtmodell und die Reduzierung der Wechselzeiten sind exemplarisch. Durch diese Harmonisierung entsteht eine zusätzliche Kapazität von 1.800 Operationen pro Jahr und sie ermöglicht die beabsichtigte Erhöhung der Fallzahlen. In Summe ergibt sich aus der Optimierung des Operationsbereichs ein Mehrerlös von 6 Mio. € pro Jahr, 70 % weniger abgesagte OPs und Auslastungssteigerungen der OP-Teams auf über 90 % bei konstantem Ressourceneinsatz.

SRH Kliniken GmbH

Die SRH Kliniken GmbH ist eine der führenden deutschen Krankenhausketten mit 5.500 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 360 Mio. € /Jahr. Sie gehört zu einem von der SRH Holding geführten Konzern. Dieser verbindet in einzigartiger Weise Bildung und Gesundheit und setzt in beiden Sparten jährlich mehr als 500 Mio. € um. Im Gesundheitssektor betreibt die SRH in Thüringen und Baden-Württemberg sieben Kliniken, davon sechs Akutkrankenhäuser und eine Rehabilitationsklinik.

SRH Wald-Klinikum Gera

Das Wald-Klinikum Gera gehört seit 2003 zur SRH. Mit 959 Planbetten und 23 eigenständigen Fach- und Teilgebieten der Medizin ist es das größte Krankenhaus der Region. Jährlich werden ca. 35.000 Patienten stationär und ca. 50.000 ambulant von über 1.700 Mitarbeiter behandelt.

Projektmanager

Markus Knobel
+49 2955 743-263
E-Mail schreiben