Referenz Marien-Hospital Erwitte - Standortsicherung und Strategieentwicklung
Ausgangssituation und Zielsetzung des Projekts
Steigende Kosten, sinkende Erlöse und rapide abnehmende Patientenzahlen beschreiben in Kurzform die Ausgangssituation des Marien-Hospitals. Sowohl die Bevölkerung als auch die zuweisenden Ärzte standen zwar zu „ihrem Krankenhaus“, wählten jedoch im Zweifel nicht das Marien-Hospital. Die betriebswirtschaftliche Lage entwickelte sich somit ernsthaft bedrohlich. Es galt nun, ergebnisoffen die aktuelle Situation und die realistische zukünftige Entwicklung zu bewerten und mit Sofortmaßnahmen zu versehen. Das Marien-Hospital Erwitte ist Mitglied im Verbund der Katholischen Hospitalvereinigung St. Nikolaus, zu der auch das Dreifaltigkeits-Hospital in Lippstadt und das Hospital zum Hl. Geist in Geseke gehören.

„Dank der sorgfältigen Analyse und erstklassigen strategischen Handlungsoptionen der UNITY konnte die Lage stabilisiert und neue Perspektiven für das Marien-Hospital Erwitte entwickelt und umgesetzt werden. Die drohende Schließung konnte so abgewendet werden. Wir starten voll Zuversicht in unsere neue Zukunft!“
Bürgermeister Wolfgang Fahle, Erwitte
Aufgaben der UNITY
Ausgehend von einer fundierten Situationsanalyse wurden die möglichen Optionen erarbeitet, bewertet und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. Sofortmaßnahmen mussten die Lage stabilisieren und die strategischen Optionen im Verbund mit der Katholischen Hospitalvereinigung St. Nikolaus mussten abgestimmt und umgesetzt werden. Im Vordergrund standen hierbei die Arrondierung des medizinischen Leistungsspektrums und die verbundübergreifende Kooperation. Flankierend wurde ein umfassendes Liquiditätsmanagement aufgesetzt. In Kombination mit einem detaillierten Geschäftsplan, der die notwendigen kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen bewertet, hat dies die sichere Entscheidungsbasis für die Stabilisierung und Finanzierung des Marien-Hospitals ermöglicht. Professionelles Klinikmanagement zur Umsetzung der entwickelten Strategie, gepaart mit den vorhandenen Alleinstellungsmerkmalen bringen die Klinik nun wieder auf Erfolgskurs.
Kundennutzen
Das Projektergebnis zeigt die wirtschaftliche und inhaltliche Entwicklung für die Klinik auf:
- Arrondierung des Leistungsspektrums am Standort und im Verbund
- Maßnahmen zur Fallzahlsteigerung und Realisierung des medizinischen Potenzials
- Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit
- Sicherstellung der Liquidität und Finanzierung
- Entwicklung einer tragfähigen Geschäftsstrategie
Durch das Projekt konnten die drohende Schließung des Marien-Hospitals abgewendet und eine solide Zukunftsperspektive im Verbund der Kliniken der Katholischen Hospitalvereinigung St. Nikolaus aufgebaut und realisiert werden.
Das Marien-Hospital Erwitte
Das Marien-Hospital Erwitte ist ein Krankenhaus mit 120 Betten und behandelt rund 4 400 stationäre Fälle p.a. in den Fachbereichen Allgemeine Chirurgie, Innere Medizin, Urologie sowie Anästhesie und Intensivmedizin. Das Marien-Hospital beschäftigt 164 Vollkräfte und erwirtschaftete in 2006 einen Umsatz von rund 13,3 Mio. €. Seit 2004 ist das Marien-Hospital Erwitte Teil der Katholischen Hospitalvereinigung St. Nikolaus, zu der auch das Dreifaltigkeits-Hospital in Lippstadt und das Hospital zum Hl. Geist in Geseke gehören.
