Referenz KettenWulf Betriebs GmbH - Schlanke Prozesse
Vereinfachung der Angebotserstellung mittels Regelwerk
Ausgangssituation und Ziele des Projekts
Im März 2008 begann die Arbeit der UNITY in dem Projekt zur Optimierung der Angebotserstellung bei der KettenWulf Betriebs GmbH. Ziel des Projekts war der Aufbau eines Entscheidungsprozesses, der die Zuordnung von Kundenanfragen zu Werken in der Angebotserstellung optimiert. Dieser Prozess sollte neben der Reduzierung von Kosten auch weitere Aspekte, wie z . B. die Erfüllung von Qualitätsanforderungen, sicherstellen. Um diesen Entscheidungsprozess schnell im Unternehmen implementieren zu können, sollte ein „Regelwerk“ konzipiert werden, mit dem für Anfragen schnell und einfach das beste Produktionswerk ausgewählt werden kann.

„Gemeinsam mit der UNITY haben wir ein Regelwerk erarbeitet, mit dem wir in der Lage sind, potenzielle Produktionsaufträge bereits im Angebotsstadium einem Werk leistungs- und kostenoptimal zuzuordnen. Hiermit gelingt es uns, Fehlerfolgekosten von ca. 5 % unseres Umsatzes aufgrund falscher Vergabeentscheidungen zu vermeiden.“
Günter Wulf, Geschäftsführender Gesellschafter, KettenWulf Betriebs GmbH
Aufgaben der UNITY
Die Hauptaufgabe der UNITY bestand in der Analyse des Prozesses der Angebotserstellung, der Produkte sowie der technologischen Möglichkeiten verschiedener Werke. Aufbauend auf den Analyseergebnissen konnten Kriterien identifiziert und formuliert werden, von denen eine zielorientierte Zuordnung von Kundenanfragen zu Werken abhängt. Für diese Kriterien wurde eine Entscheidungslogik konzipiert, die es ermöglicht, die Kriterien in einem mehrstufigen Prozess zu integrieren und dabei die geforderten Zielgrößen bestmöglich zu erfüllen. Nach einer erfolgreichen, manuell durchgeführten Testphase wurde das Regelwerk in dem vorliegenden ERP-System implementiert.
Kundennutzen
Durch die Standardisierung des Vergabeprozesses konnte bei der Erstellung von Angeboten die Effizienz deutlich gesteigert werden. Entscheidungen werden heute systematisch und schnell getroffen. In der Vergangenheit basierten die Vergabeentscheidungen auf dem spezifischen Know-how einzelner Mitarbeiter. Heute ist das implizit vorliegende Wissen in dem Regelwerk dokumentiert und steht allen Mitarbeitern zur Verfügung. Das Regelwerk wurde mit allen relevanten Funktionsbereichen abgestimmt und ist für die Zuordnung von Anfragen zu Produktionsstandorten verbindlich. Auf diese Weise wurde die Qualität der Entscheidungen verbessert und Fehlentscheidungen reduziert. Fehlerfolgekosten, Produktqualitätseinbußen und mögliche Imageschäden werden proaktiv vermieden.
KettenWulf Betriebs GmbH
Gegründet 1925 in Kückelheim, Deutschland, entwickelte sich KettenWulf in seiner mittlerweile über 80-jährigen Geschichte von einer einfachen Gelenkkettenmanufaktur zu einem weltweit führenden Hersteller von Förderketten, Antriebsketten und Kettenrädern. Über 1 100 Mitarbeiter entwickeln, produzieren und vertreiben an zehn Standorten in Europa, Amerika und Asien individuelle Lösungen im Bereich der Förder- und Antriebstechnik. Die hochwertigen Produkte von KettenWulf finden heute auf dem gesamten Globus Anwendung in den unterschiedlichsten Industrien. Zu den wichtigsten Abnehmern gehören die Fahrtreppenindustrie, die Schüttgüterindustrie, die Automobilindustrie u.v.a.m.

