Referenz BMW Group - Optimierung der Prozesskette Freigabe

Optimierung der „Prozesskette Freigabe“ in der Automobilentwicklung

Ausgangssituation und Ziele des Projekts
Ende 2006 trifft die BMW Group die Entscheidung, die „Prozesskette Freigabe“ im Unternehmen weiter zu optimieren. Dabei definiert sich die „Prozesskette Freigabe“ von der Projektentscheidung über die erste Konfiguration sowie die Bereitstellung der Konstruktionsdaten für die Dokumentation in der Stückliste bis in die Umsetzung in den entsprechenden Werken. Ziel des Projekts ist es, jederzeit über einen stabilen, für alle Produktlinien standardisierten Prozess eine perfekte Freigabequalität sicherzustellen.

Aufgaben der UNITY

Zu Beginn des Projekts wurde gemeinsam mit der UNITY die Entscheidungs- und Projektvorlage erstellt. Parallel zur Umsetzung von Kurzfristmaßnahmen, wie z. B. der automatischen Informationsbereitstellung von Konfigurationsänderungen, wurden die langfristig wirksamen Handlungsbedarfe identifiziert. Aus der bereichsübergreifenden Prozessanalyse wurden gemeinsam mit der UNITY neue Rollen und Verantwortlichkeiten definiert sowie Leistungsschnittstellenvereinbarungen zwischen den Prozessbeteiligten vom Engineering bis in die Werke erarbeitet. Damit konnten eine bessere Vernetzung der E/E-Welt mit dem Freigabeprozess und eine durchgängige Änderungs- und Terminsteuerung erreicht werden. Die sich aus der Prozessgestaltung ergebenden IT-Anforderungen an den PDM-Backbone wurden spezifiziert und zur Realisierung eingesteuert. Neben den durch die UNITY unterstützten Untersuchungen und Analysen des internen Prozesses ist auch das vertragliche Zusammenspiel mit externen Partnern verbessert und eine Empfehlung für die jeweiligen Fachbereiche ist ausgesprochen worden.

Kundennutzen

Durch die kontinuierliche und ressortübergreifende fachliche Abstimmung der Lösungen wird zukünftig eine durchgängige, transparente Steuerung der gesamten „Prozesskette Freigabe“ möglich sein. Ebenso werden die Prozess- und IT-Komplexität reduziert. Insgesamt wird eine deutlich verbesserte Freigabequalität erwartet, die wiederum eine Reduzierung von Nacharbeitsaufwänden in den Werken zur Folge hat.

BMW Group

Mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ist die BMW Group in allen derzeit relevanten Premiumsegmenten der internationalen Automobilmärkte vertreten. Weiterhin umfassen die Aktivitäten der BMW Group neben dem Automobilgeschäft die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Motorrädern sowie Finanzdienstleistungen. Die Philosophie „Fokus auf Premium“, die hinter dem Erfolg der BMW Group steht, bezeichnet einen Anspruch, der den gesamten Konzern in allen Geschäftsfeldern prägt: Die kompromisslose Orientierung an diesem Anspruch spiegeln die Verkaufszahlen 2006 deutlich wider: 1 373 970 verkaufte Automobile, 100 064 Motorräder und rund 2,3 Millionen betreute Verträge im Finanzdienstleistungsgeschäft. Im Jahr 2006 konnte das Unternehmen mit Unterstützung seiner 106 575 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 49 Mrd. € erzielen.

Projektmanager

Magnus Meier
+49 711 686 890-32
E-Mail schreiben